21. Archi­tek­tur­füh­rung: Hotel Spir­gar­ten 2018 – fit für die Zukunft

Don­ners­tag, 24. Mai 2018, 17:30 Uhr

Das Best Wes­tern Hotel Spir­gar­ten am Lin­den­platz hat die erste Etappe einer großen Erwei­te­rung und Reno­va­ti­on gemeis­tert: Inner­halb von knapp fünf Mona­ten ist im ersten Schritt eine neue Küche ent­stan­den, die für eine Kapa­zi­tät von 350 Per­so­nen aus­ge­legt ist, aber bis zu 600 Per­so­nen bedie­nen kann. Hier­für wurden die Räum­lich­kei­ten des ehe­ma­li­gen Restau­rants Linde 5, die das Zür­cher Drei-Sterne-Hotel bis­lang als Ban­kett­raum und Fon­du­e­stu­be genutzt hatte, in eine neue Pro­duk­ti­ons- und Ban­kett­kü­che umge­wan­delt. So kann das fünf­köp­fi­ge Küchen­team nun auf modern­s­te Geräte zum Kre­ieren neuer Köst­lich­kei­ten für die Gäste zurück­grei­fen. Zudem wurde die Anord­nung der Küchen­blö­cke auf die Arbeits­ab­läu­fe ange­passt und der Bereich damit auch in seiner räum­li­chen Auf­tei­lung opti­miert.

Chris­to­phe Rouil­ler, Direk­tor des Best Wes­tern Hotel Spir­gar­ten: „Rich­tig stolz sind wir auf unsere neuen Küchen­räu­me und die High­tech-Geräte: Hier haben wir das Beste auf klei­nem Raum her­aus­ge­holt, so dass unsere Mit­ar­bei­ter von tollen Arbeits­plät­zen und abso­lut effi­zi­en­ten Arbeits­be­din­gun­gen pro­fi­tie­ren können.

ARNO CAMENISCH LIEST.

PBZ Alt­stet­ten, Mitt­wo­ch, 25. April 2018, 19:30 Uhr

«Seine Lesun­gen sind Kult.» – Hes­si­scher Rund­funk

Der Bünd­ner Autor und Per­for­mer Arno Came­ni­sch liest aus seinem neu­es­ten Roman DER LETZTE SCHNEE – ein fri­sches, wit­zi­ges und berüh­ren­des Buch über das Ende und das Ver­schwin­den. Und mit der glei­chen Ori­gi­na­li­tät, mit der Came­ni­sch seine Wort- und Bil­der­spra­che kre­iert, trägt er auch seine Texte vor – in seinem unver­gleich­li­chen, melan­cho­li­sch-humor­vol­len «Came­ni­sch-Sound».
www​.arno​ca​me​ni​sch​.ch

21 Januar 2018 – Neu­jahrs­kon­zert 2018

Das schöne Foto auf dem Pro­gramm hatte nicht zu viel ver­spro­chen: Mit viel Schwung spiel­ten die vier Damen von ‘Le donne vir­tuo­se’ das Neu­jahrs­kon­zert. Es war eine Freude, den Musi­ke­rin­nen zuzu­se­hen und zuzu­hö­ren. Sie spiel­ten viele bekann­te Melo­dien von George Gershwin etwa oder von Johan­nes Brahms. Diese Werke erklan­gen durch die ori­gi­nel­len Inter­pre­ta­tio­nen ganz frisch und neu. Einige Stücke haben fast zum Tanzen ani­miert. Andere schwel­ge­ri­sche Melo­dien waren zum Träu­men oder ein­fach zum Genies­sen. Wun­der­schön wie das Quar­tett har­mo­nier­te und die vier Damen sich gegen­sei­tig zu den schöns­ten Melo­die­bö­gen inspi­rier­ten. Wie sie präzis zusam­men Piz­zi­ca­ti hin­zupf­ten oder vir­tuos Ton­lei­tern in den weiten Kir­chen­raum zau­ber­ten – es war hin­reis­send.

Das Publi­kum war erfreu­li­ch zahl­reich und spen­de­te freu­di­gen Applaus. Es wurden präch­ti­ge Sträus­se ver­teilt und in der ganzen Kirche konnte man glück­li­che Gesich­ter sehen. Mögen sie mög­lichst lange ins Jahr 2018 wei­ter­strah­len, mit den Klän­gen der ‘Le donne vir­tuo­se’ im Ohr.

Bar­ba­ra Böhi Kir­ca­li, Kul­tur48 Kul­tu­rel­le Kom­mis­si­on Quar­tier­ver­ein Alt­stet­ten

23. Auto­ren­le­sung, Mitt­wo­ch 10. Mai 2017, 19.30 in der PBZ Alt­stet­ten

Wer waren Lina und Eugen Huber?

Erwar­tungs­voll und dicht­ge­drängt sassen in der PBZ Alt­stet­ten 60 – ein Besu­cher­re­kord für die Lesung von Kul­tur48. Sie soll­ten für ihr Kommen belohnt werden:

Da stand diese quick­fi­de­le, blitz­ge­schei­te His­to­ri­ke­rin vor dem Publi­kum und es spru­del­te nur so von Anek­do­ten und erstaun­li­chen Geschich­ten rund um Eugen Huber, dem Ver­fas­ser des Schwei­zer Zivil­ge­setz­bu­ches und seine bemer­kens­wer­te Gattin Lina Huber.

Noch selten wurde an einer Lesung so viel gelacht. Bei­spiels­wei­se, als Frau Müller erzähl­te, wie der junge Eugen Huber – ein stu­dier­ter Jurist – es sich in den Kopf gesetzt hatte, keine andere als die Kell­ne­rin Lina zu hei­ra­ten. Nicht weni­ger als vier Seiten umfass­te der erste Brief an sie, in wel­chem er ebenso sach­li­ch nüch­tern wie unmiss­ver­ständ­li­ch um ihre Hand anhielt und die weit­rei­chen­den Kon­se­quen­zen einer Ehe wort­reich schil­der­te. Später als er bei ihr erfolg­reich war, sandte er ihr ebenso sach­li­ch wie unmiss­ver­ständ­li­ch ein Auf­klä­rungs­buch, in dem alles stand, ausser das, was wirk­li­ch inter­es­sier­te.

Eugen Huber war nicht der ein­zi­ge, der um Lina warb, auch der bekann­te deut­sche Archi­tekt Gott­fried Semper inter­es­sier­te sich für sie, sowie kein gerin­ge­rer als Gott­fried Keller.

Lina Huber war keine gewöhn­li­che Kell­ne­rin, son­dern eine sehr intel­li­gen­te, selbst­be­wuss­te und wiss­be­gie­ri­ge Frau. Sie wurde seine unent­behr­li­che Part­ne­rin bei der Erstel­lung des Schwei­ze­ri­schen Zivil­ge­setz­bu­ches, ZGB.

Eugen Huber, der allen Ein­woh­nern in Alt­stet­ten wegen der nach ihm benann­ten Stras­se ein Begriff ist, wurde an diesem Abend für die Zuhö­rer leben­dig im wahrs­ten Sinne des Wortes.

Der Dank von Kul­tur48 geht an Jean-Claude Schaff­hau­ser, der erneut eine unver­gess­li­che Lesung finan­zier­te, an die PBZ Alt­stet­ten und an die ein­drück­li­che Auto­rin und Red­ne­rin des kurz­wei­li­gen Abends: Frau Verena E. Müller.

Bar­ba­ra Böhi Kir­ca­li, Kul­tur48